Cantuccini mit Cranberries

Wenn ich mir meinen Backblog durchlese, erkenn‘ ich mich selbst fast nicht mehr. Früher musste bei mir immer ALLES Schoko sein. Oder zumindest zu einem grooooßen Teil aus Schoko bestehen.
Na gut, wenn ich mich zwischen einer schokoladigen und einer nicht-schokoladigen Nachspeise entscheiden müsste, würde ich nach wie vor erstere wählen (wobei mir manchmal auch zuzutrauen wäre, dass ich beides nehme…).

Da ich gerade erst Briochekipferl gebacken habe, die ziemlich in die Hose gegangen sind (zwar schön zum Anschauen. Aber man sollte nicht zwingend ein halbes Glas Marmelade/Nutella zum Dazuessen brauchen…), war ich ein bissal deprimiert.
Die unterschiedlichsten Cantuccini Rezepte klangen vielversprechend einfach – genau das Richtige für mich im Moment 🙂

Cantuccini

Zutaten (für ca. 30 Cantuccini):
250 g Mehl
100 g grob gehackte Mandeln
80 g Zucker
80 g Cranberries
30 g Butter
2 Eier
1/2 Pkg. Backpulver
1 Prise Salz

Zubereitung:
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut durchkneten. Den Teig für ca. 20 min. in den Kühlschrank stellen – inzwischen den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Den Teig anschließend in zwei Hälften teilen und eine daraus zwei Rollen formen, diese mit genügend Abstand aufs Backblech legen und ein bisschen platt drücken.

Cantuccini Teig

Jetzt kommen die Cantuccini zum ersten Mal (bei 180°C Ober/Unterhitze) ins Rohr. Nach 20 min. holt ihr die Rollen heraus und reduziert die Hitze auf 150°C. Nun ist ein scharfes Messer ganz wichtig (sonst wird alles zerbröselt und zerdrückt) – damit schneidet ihr die Rolle in ca. 1 1/2 cm breite Stücke. Diese werden wieder auf dem Backblech verteilt und kommen noch einmal für 20 min. (150°C) ins Rohr.

Cantuccini

Cantuccini

Cantuccini

Die fertigen Cantuccini sind schön bissfest, aber keine Gefährdung für die Zähne (nicht mal für meine 🙂 ). Sie schmecken sowohl warm, lauwarm als auch kalt am nächsten Tag (wobei da nicht mehr all zu viele übrig waren).

Mein Manuel kam gerade von der Arbeit heim, als ich die Dinger aus dem Ofen geholt hab, und ist sogleich drüber hergefallen. Letztendlich hab ich Ihm ein Cantuccini-Verbot auferlegt, sonst hät‘ ich nicht mehr ausreichend zum Fotografieren gehabt.

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