Linzeraugen – Weihnachtsklassiker #4

Obwohl ich Vanillekipferl wirklich sehr sehr gerne habe, habe ich heuer überhaupt keine Lust drauf welche zu machen (ich hoffe darauf, dass ich zu Weihnachten auf Omas Kekesteller welche finde).
Weil ich aber trotz Allem ein Fan von Mürbteig bin, hab ich mich anstatt Kipferl zu formen für meditatives Keks-Ausstechen und mit-Marmelade-bestreichen entschieden – und klassische Linzeraugen gebacken.

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Zutaten:
300 g Mehl glatt
200 g weiche Butter
100 g Staubzucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 Ei
1 Prise Salz
Ribiselmarmelade zum Füllen

Zubereitung:
Der Teig ist ratzfatz zubereitet – einfach alle Zutaten in eine Schüssel schmeißen und (mit der Hand) kneten, bis eine homogene Masse entsteht.
Eine Kugel formen, in Frischhaltefolien wickeln und für ca. 2 Stunden im Kühlschrank rasten lassen.
Für alle Ungeduldigen – es zahlt sich aus, sich diese Zeit wirklich zu nehmen. So macht das Weiterverarbeiten einfach mehr Spaß.
Nach der Wartezeit immer nur soviel Teig aus dem Kühlschrank nehmen, wie man gerade braucht. Backrohr auf 170°C (Umluft) vorheizen.
Teig kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (ca. 3 mm). Kekspaare ausstechen (einmal mit, einmal ohne Loch) und für ca. 12 Minuten (je nach Power des Backrohrs) backen.
Auskühlen lassen, die nicht-löchrigen Hälften mit Ribiselmarmelade (hier streiten sich die Geister ob nun Ribisel- oder Marillenmarmelade zum traditionellen Rezept gehören) bestreichen. Die Kekse mit Loch mit Staubzucker bestreuen und auf die Marmeladehälften setzt.

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Durch die vielen Arbeitsschritte ist die Herstellung dieser Kekse doch ganz schön mühsam. Ich hab den Feiertag am 8. Dezember genutzt und viel Zeit in der Küche verbracht. Mein Freund hatte schon beinahe Mitleid mit mir 😀
Gottseidank wurden meine Mühen belohnt – die kleinen Linzeraugen schauen nicht nur schön aus sondern sind auch richtig lecker geworden *chi*
Am besten schmecken die Kekse, nachdem sie 1-2 Tage in der Keksdose gerastet haben und durch die Marmelade etwas weicher geworden sind.
Ich finde, dass die Säure der Ribisel wunderbar mit der Süße der Kekse harmoniert!

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