Pfirsich-Topfen-Kuchen

Hui, jetzt hab ich aber eine lange Blog-Pause eingelegt. Nicht, dass ich zu faul zum Backen gewesen wäre – einige gute Dinge hab ich schon produziert in meiner Küche. Aber erst hatte ich keine akute Lust darüber zu schreiben, dann war’s zu stressig und letztendlich haben wir die letzten beiden Wochen durch Kuba reisend verbracht (wunderschön, aber als Naschkatze hat man ein bisschen das Nachsehen. In Havana gab es immerhin ein „Schokomuseum“, welches eigentlich ein Caféhaus war. Die heiße Schokolade und die Churros dazu waren himmlisch 🙂 ).

Bevor ich zuweit abschweife lieber zurück zum Thema Backen: nicht vorenthalten will ich euch das folgende Rezept. Als ich das letzte Mal bei meinen Eltern zu Hause war hat meine Mama diesen Topfenkuchen gemacht – sehr schnell zubereitet und uuunglaublich lecker. Es war klar, dass ich den nachbacken muss!

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Zutaten (für eine ca. 20×25 cm Form):
Teig:
150 g griffiges Mehl
70 g Zucker
70 g Butter
1 TL Backpulver
1 Ei

Fülle:
500 g Topfen
370 ml Milch
125 ml Öl
100 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
2 Dotter
1 Ei
Saft einer Zitrone
1 Pkg. Vanillepuddingpulver

Belag:
1 Dose Pfirsichspalten
2 EL Kristallzucker
2 Eiklar

Zubereitung:
Die Zutaten für den Mürbteig zu einer homogenen Masse verkneten, ausrollen (vorzugsweise rechteckig 😉 ) und in die Form drücken.
Für die Fülle alle Zutaten gut vermixen. Nicht schrecken, die Masse ist sehr flüssig, aber das gehört so! Auf den Mürbteig gießen und für ca. 30 min. bei 170°C (Umluft) backen.
Inzwischen die Pfirsiche gut abtropfen lassen und in feine Scheiben schneiden. Eiklar und Kristallzucker zu einer steifen Masse schlagen.
Nach der 30 minütigen Backzeit den Kuchen aus dem Ofen nehmen, Pfirsichscheiben auf der Topfenmasse verteilen, obendrauf den Schnee und nochmal für ca. 15 min. backen.
Kurz abkühlen lassen und versuchen nicht alles auf einmal aufzuessen (schmeckt nämlich kalt ein paar Tage später immer noch).

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Wenns mal schnell gehen muss und auf Anhieb funktionieren sollte, dann kann ich euch dieses Kuchenrezept wirklich ans Herz legen. Ich hab’s zwar auch erst einmal gebacken, aber die Wahrscheinlichkeit, dass hierbei etwas schief geht, ist sehr gering (kann nicht sitzen bleiben, kann nicht trocken werden).
Das Obst kann ja nach Lust und Laune weggelassen oder ausgetauscht werden.

Und was ich mir auch lecker vorstelle und vielleicht beim Nächsten mal ausprobiere: bei der Fülle einen Teil der Milch durch den Pfirsichsaft ersetzen und dafür weniger Zucker verwenden!
(je länger ich über den Kuchen schreibe, umso mehr Lust bekomm ich ihn gleich wieder zu machen…)

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