stuffed Monkeybread – mit Heidelbeer und Topfen gefüllter Zupfkuchen

Kennt ihr das Emoji mit den Herzalaugen? Ja? So in etwa hab ich dreingeschaut, nachdem ich mir ein lauwarmes Stück von meinem Monkeybread runtergezupft und reingebissen hab. Zuerst der feine Zucker-Zimt-Geschmack, gefolgt vom dem Gefühl des fluffigen Germteigs und schließlich die süß-säuerliche Kombination aus Heidelbeeren, Zitrone und Topfen! Zum Schluss noch die letzten Reste des karamellisierten Zuckers von den Fingern schlecken … ❤

Ich hab das Beste draus gemacht, dass Mani auswärts war und hab unsere Küche (wieder mal) in ein Schlachtfeld verwandelt. Da türmen sich dann die dreckigen Schüsseln, alle angerissenen Zutaten stehen verstreut herum und die Quirler vom Handmixer tropfen freudig vor sich her. So backe und koche ich einfach am liebsten. Nicht für jedermann verständlich 🙂

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Ein klassisches Monkeybread (die Herkunft des Namens scheint nicht geklärt zu sein. Ich konnte auch bis zum Schluss keinen Zusammenhang zu Affen herstellen… Manis Erklärungsversuch: „vielleicht weil es so affengeil schmeckt?“ :D) zu machen stand schon lange auf meiner ToDo-List.
Zutaten (für eine runde Kuchenform, ca. 2,5 l Fassungsvermögen):
Germteig:
550 g Mehl
250 ml Milch
80 g Butter
50 g Zucker
1 Ei
1/2 Würfel Germ
1 Prise Salz

Topfen-Heidelbeer-Fülle:
1 Ei
30 g Zucker
250 g Topfen
50 g Frischkäse
30 g Maisstärke
150 g TK Heidelbeeren (leicht aufgetaut)
Saft einer halben Zitrone

zusätzlich:
100 g Butter
150 g Zucker
4 TL Zimt

Zubereitung:
Für den Germteig das Mehl, den Zucker, das Ei und die Prise Salz in eine Rührschüssel geben. In der Mitte eine Mulde bilden und den halben Germwürfel reinbröseln. Milch kurz erwärmen bis sie lauwarm ist, Butter darin zerlassen und zu den trockenen Zutaten leeren. Umrühren bis sich der Germ gelöst hat und schließlich alle Zutaten miteinander vermengen, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Zugedeckt ca. 1 Stunde an einem warmen Ort rasten lassen.

Für die Topfen-Heidelbeer-Füllung inzwischen das Ei, Zucker, Topfen, Frischkäse, Maisstärke und den Saft einer halben Zitrone gut durchmixen. Zum Schluss die Heidelbeeren unterheben.

Nach der einen Stunde Wartezeit den Germteig (hoffentlich schön aufgegangen!) durchkneten und in fünf Stücke teilen. Aus jedem Stück eine Rolle formen und nochmal in ca. 5-6 Stücke teilen. Jedes dieser kleinen Germkügelchen nun platt drücken (dass es ausschaut wie eine kleine Pizza), einen gehäuften TL der Creme in die Mitte setzen und den Teig gut verschließen, sodass nichts raus kann (man findet schnell heraus, welche Größe die „kleinen Pizzen“ haben sollen und wie viel der Fülle reinpasst).

150 Zucker und 4 TL Zimt in einem Teller vermischen, die 100 g Butter schmelzen.
Sind alle Kügelchen befüllt diese nun durch die Butter ziehen, abtropfen, in der Zucker-Zimt Mischung wälzen und in eine eigefettete Kuchenform schlichten (diese sollte nicht voll werden, da die Dinger noch mächtig aufgehen!) und zugedeckt nochmal 40 Minuten rasten lassen.

Anschließend im vorgeheizten Backrohr bei 180°C (Umluft) 25-30 Minuten backen.

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Ich hab immer sooo eine Freude, wenn meine Experimente gelingen. Vor allem die zeit- und arbeitsintensiven. Und auch wenn dieses Rezept seine Zeit braucht und eine ziemliche Sauerei ist – Nachbacken wird empfohlen!!

P.S.: Meine Arbeitskollegen haben mir, nachdem sie das klebrige, saftige Monkeybread am nächsten Tag zum Kosten bekommen haben, das Prädikat „heiratstauglich“ verliehen *hihii*

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3 Gedanken zu “stuffed Monkeybread – mit Heidelbeer und Topfen gefüllter Zupfkuchen

  1. Ina S. schreibt:

    Heute komme ich endlich mal dazu, alle Beiträge zum Event anzuschauen. Ein Monkeybread habe ich noch nie gegessen – sieht total lecker aus und wäre jetzt super für mein Sonntagsfrühstück.
    Lieben Gruß Ina von Ina Is(s)t

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