Haferflocken Kekse

Der düstere, kalte Herbst war jetzt so schnell da, dass es sich kaum gelohnt hat, meine Übergangsjacke aus den Tiefen des „Jacken-Kartons“ zu kramen. Jetzt hängt sie unter ihren warmen Geschwistern und hofft, so wie ich, noch auf ein paar sonnige Tage.
Auf jeden Fall ist sie wieder da  – die Jahreszeit, in der man viiiiele Stunden in der kuscheligen Wohnung verbringt, Kerzen anzündet und sich mit Tee wärmt.
Richtig gemütlich wird’s, wenn in der Luft noch ein feiner Geruch von frisch gebackenem Süßem hängt. Endlich kommt wieder Lust auf, den Backofen anzuwerfen.

Auch wenn die Tische für alle möglichen Weihnachtsfeiern schon reserviert sind – für Weihnachtskekse ist selbst mir Mitte Oktober noch a bissal zu früh. Da ich aber unbedingt meinen neuen Kekse-Stempel ausprobieren wollte, hab ich mich für eine ganz unweihnachtliche Haferflocken-Version entschieden 🙂

Oat Cookies

Zutaten (für ca. 16 Kekse):
150 g Mehl
100 g Haferflocken (Feinblatt)
50 Kokosette
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
2 Eier
60 g Butter
40 g Mandelmus
60 g Honig
60 g Schokolade (+ optional 1 EL Kokosfett)

Zubereitung:
Alle Zutaten (bis auf die Schokolade) in einer Schüssel gut vermengen. Sollte der Teig zu klebrig sein noch etwas Mehl bzw. Haferflocken einstreuen.
Ab damit in den Kühlschrank – für ca. 1 Stunde.
Ofen auf 175°C Umluft vorheizen. Anschließend den Teig vierteln – und jedes dieser Viertel nochmal vierteln. Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben, kleine Kügelchen aus dem Teig formen und mit dem Keksstempel (Durchmesser ca. 7-8 cm) platt drücken (ca. 1 cm dick).
Kekse auf einem Blech verteilen (ein bisschen gehen sie auf und auseinander) und ca. 13-15 Minuten backen. Am Ende der Backdauer eventuell  mit einer Alufolie abdecken, damit sie nicht zu dunkel werden!
Kekse abkühlen lassen, Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und auf die Unterseite der Kekse pinseln.

Oat Cookies

Oat Cookies

Meine Cookies waren also fertig, der Tag aber leider auch. Und hier kommen wir zum Nachteil der gemütlichen Herbst-/Wintermonate: Motivation und Zeit sind im Überfluss vorhanden – Licht aber leider nicht.
Hab also nur ein Keksal gekostet (yummiiie) – und des Rest fürs Fotoshooting am nächsten Tag aufbewahrt 🙂

Ich kann euch diese Kekse definitiv ans Herz legen – die Zubereitung geht ratz fatz und schmecken tun sie prima! Auch Mani war nach anfänglichem Zögern  („jooooo, eh guad. Aber i mag Kokos halt net so gerne.“) begeistert. Und da im Rezept nur wenig Zucker enthalten ist kann man auch ruhig ein paar mehr von den Keksen essen 🙂

Oat Cookies

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