Kürbis Cheesecake

Weils beim letzten Mal so gut war, schieß ich jetzt gleich noch einen Kürbiskuchen nach.
Für dieses Rezept hab ich mich entschieden, da ich einige Reste zu verwerten hatte (eben einen halben Kürbis, eine Mascarpone, die ich zu viel gekauft hatte und Kekse mit einem trüben Schleier auf der Schokolade – nimma sehr ansehnlich).
Jeder der mich kennt weiß, dass ich ein kleiner Sammler bin und nur ganz ganz ungerne etwas wegwerfe. Ganz besonders schwer fällt mir das Entsorgen von Lebensmittel. Bei mir landen wirklich nur Sachen in den Mistkübel die von lebenden Organismen (sowohl tierischer als auch pflanzlicher Abstammung) befallen sind und einfach nicht mehr genießbar sind.

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So erarbeite ich mir seit einigen Wochen meine Tasse Kakao immer sehr hart. Meine Riesenpackung Ovomaltine dürfte irgendwann mal (in den letzten 2 Jahren) feucht geworden sein, jetzt ist das einst feine Pulver ein massiver Klotz mit dem man wahrscheinlich jemanden erschlagen könnte. Mancher würde sich denken – schade, kaputt, weg damit. Ich bring das allerdings nicht übers Herz – also bewaffne ich mich nun immer, wenn mich der Kakaoguster überkommt mit Messer und Gabel und hacke, drücke und breche mir unter höchstem Kraftaufwand ein paar Brösel vom Brocken runter.
Nur weil das Pulver nicht mehr so aussieht wie es sollte, ist es ja nicht schlecht. Und in unserer Gesellschaft wird sowieso viel viel viel zu viel verschwendet.

Aber ich schweife ab. Eigentlich wollte ich euch ja von meinem Kürbis Cheesecake berichten. Und der hat es wirklich verdient erwähnt zu werden. Ich persönlich würde ihn unter die Top 3 meiner bisher gebackenen Süßigkeiten reihen. Die fluffige Gewürz-Kürbis-Schicht und der knusprige Schokoboden harmonieren traumhaft. Und die Zubereitung bedarf nur weniger Schritte!

Zutaten (für ein ca. 18 cm Springform)
Kürbispüree:
300 g Hokkaido Kürbis
5 g frischen Ingwer

Boden:
200 g Schoko-Getreidekekse
30 g Butter

Creme:
1 TL Zimt
1/4 TL Muskatnuss gerieben
1/2 TL Salz
500 g Mascarpone
100 g brauner Zucker
2 Eier

Zubereitung:
Zuerst muss das Kürbispüree hergestellt werden. Dazu den Kürbis grob würfeln und zusammen mit dem Ingwer für ca. 50 min. bei 200°C (Ober- und Unterhitze) backen, anschließend pürieren.

Inzwischen die Keksen mit dem Nudelwalker pulverisieren (oder eben so fein wie möglich). Wer den Luxus einer Küchenmaschine besitzt benutze diese 🙂
Die Brösel mit 30 g geschmolzener Butter vermengen und in eine 18 cm Springform drücken.

Sobald das Kürbispüree fertig ist, dieses mit allen restlichen Zutaten (=Zimt, Muskatnuss, Salz, Mascarpone, brauner Zucker, Eier) gut mixen, auf den Keksboden leeren und im Backrohr (praktischerweise schon vorgeheizt) bei 160°C (Ober- und Unterhitze) 60 min. backen.
Unbedingt ein paar Stunden auskühlen lassen.

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Schmeckt lauwarm ausgezeichnet, nach einer Nacht im Kühlschrank allerdings noch ein bisschen besser.
Ich freu mich über eure Rückmeldungen, wenn irgendjemand Lust hat den Cheesecake nachzubacken 🙂

 

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